Ausflug-Tipps

Die Burg Herzberg (02)

Eingebettet in eine hügelige, waldreiche Mittelgebirgs-Landschaft liegt die Burg Herzberg umgeben von Wäldern und Feldern als größte Höhenburg Hessens, wehrhaft, gewaltig und doch romantisch und sonnig auf einem 508 m hohem Basaltkegel zwischen Vogelsberg und Knüll. Schon in der Steinzeit war dieser Berg besiedelt, und seine Lage ist in allen Zeiten von großer strategischer und politischer Bedeutung gewesen.

Die in ihren Ursprüngen im 13. Jahrhundert durch die Herren von Romrod begründete Burg, erfuhr ab 1472 unter Hans von Dörnberg eine großzügige Erweiterung, die sie zu einer der stärksten Landesfestungen machte. Sie zeigte sich in allen Kriegen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts als uneinnehmbar, was sicherlich den Festungsbaukünsten und Erfahrungen ihres Baumeisters Hans-Jakob von Ettlingen zu verdanken ist.

Heute noch präsentiert sie sich wehrhaft und eindrucksvoll. Ihre Fachwerkaufbauten geben ihr eine unvergleichlichen Charme, und die ständigen Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen durch die von der Besitzerfamilie getragene Freiherr von Dörnberg`sche Stiftung Burg Herzberg,  machen sie zu einem beliebten Ausflugsziel in der Region. Unvergleichlich ist die Aussicht von den Burgmauern, die an schönen Tagen bis 135 km Rundumsicht bieten.

Durch verschiedene Veranstaltungen auf der Burg und den Burgwiesen, wird ihr mittelalterlicher Charakter geprägt, und der Besucher wird in der Burggaststätte und dem geschützt gelegenen Biergarten gastlich empfangen und vorbildlich verköstigt.

So wünscht die Stiftung Burg Herzberg dem willkommenen Gast einen unvergesslichen Aufenthalt und eine baldige Rückkehr in dieses eindrucksvolle Gemäuer.

Jürgen Frhr. von Dörnberg

         (Burghauptmann)

 

 

Frhr. von Dörnbergsche Stiftg. Burg Herzberg
Forsthof Huhnstadt | 36287 Breitenbach/H.
Telefon 0 66 75. 5 12 | Fax 0 66 75. 16 34
Mobil 01 71. 364 17 86

stiftung@burg-herzberg.de | www.burg-herzberg.de

(Entfernung: ca. 20 km)

Die Wartburg (01)

Die Wartburg über der Stadt Eisenach am nordwestlichen Rand des Thüringer Waldes gelegen, wurde um 1067 von Ludwig dem Springer gegründet und gehört seit 1999 zum Weltkulturerbe. Von 1211 bis 1227 lebte die später heilig gesprochene Elisabeth von Thüringen auf der Burg. 1521/22 hielt sich der Reformator Martin Luther als „Junker Jörg“ hier versteckt und übersetzte während dieser Zeit das Neue Testament der Bibel ins Deutsche. Johann Wolfgang von Goethe weilte hier mehrfach. Am 18. Oktober 1817 fand auf der Burg mit dem ersten Wartburgfest das Burschenschaftstreffen der deutschen Studenten statt. Das zweite Wartburgfest wurde im Revolutionsjahr 1848 veranstaltet. So ist es nicht verwunderlich, dass die Burg bereits im 19. Jahrhundert als natio nales Denkmal galt.

 

 

Wartburg-Stiftung
Auf der W artburg 1 | 99817 Eisenach
Telefon 0 36 91. 25 00 | Fax 0 36 91. 20 33 42

info@wartburg.de | www.wartburg-eisenach.de

(Entfernung: ca. 88 km)

Übersichtskarte Burgen

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